Zollhundeschule Neuendettelsau
Über Zollhundeschule Neuendettelsau
Wer bei Neuendettelsau in Mittelfranken an der Breslauer Straße 1 vorbeikommt, stößt auf eine Einrichtung, die es in dieser Form nur zweimal in Deutschland gibt: Die Zollhundeschule Neuendettelsau bildet seit 1958 sowohl Hunde als auch ihre Diensthundeführer für den deutschen Zoll aus.
Geschichte und Auftrag
Auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsanstalt aus dem Zweiten Weltkrieg werden Hunde zu Schutzhunden und zu Spürhunden für Rauschgift, Bargeld, Tabak oder Sprengstoff ausgebildet. Die Schule feierte bereits ihr 60-jähriges Bestehen und gilt als eine von zwei Ausbildungsstätten der Bundeszollverwaltung für Diensthunde in Deutschland.
Gelände und Ausstattung
Das eigene Ausbildungsgelände erstreckt sich über rund 130 Hektar Wald und Wiese, durchzogen von etwa 30 Kilometern Straßen und Wegen. Zur Anlage gehören Zwinger für bis zu 86 Hunde, eine Futterküche, Räume für die tierärztliche Betreuung sowie ein Unterkunfts- und Verwaltungsgebäude mit Gästehaus und Speisesaal. Aktuell entsteht zudem eine moderne Ausbildungshalle für die Spürhundeausbildung mit sieben Übungsräumen und einer überdachten Übungsfläche, die im energiesparenden EGB-40-Standard errichtet wird. Um die zwanzig Bediensteten kümmern sich hier um den Ausbildungsbetrieb für bis zu 80 Lehrgangsteilnehmer gleichzeitig.
Zugang und Kontakt
Wichtig zu wissen: Die Zollhundeschule Neuendettelsau ist keine öffentlich zugängliche Hundeschule für private Vierbeiner, sondern eine Dienststelle der Generalzolldirektion, die nicht für jeden frei betretbar ist. Für Anliegen ist die Einrichtung unter der Telefonnummer +49 9874 68590 erreichbar.